Stockheim: Unweit entfernt von der ehemaligen Stockheimer Zeche erstrahlte zwischen den Jahren ein besonderer Klang in der Schulturnhalle. Erstmals unter dem Dirigat von Falk Krause, bot das Ensemble eine Reise durch transzendente Klanglandschaften. Umschrieben war das Konzert mit Klangwelten zwischen Himmel und Erde. Mit der dynamischen Komposition „Beyond the Horizon“, die majestätische Blechbläserfanfaren und schwungvolle melodische Linien umfasste, legte man gleich fulminant los. Mit dem „Interludium“ (musikalisches Zwischenstück) von Willy Hautvast leitete man zum Stück „Music“ über. Der Hit aus dem 70er Jahren wechselt von leise zu laut, ebenso von gefühlvoll und dramatisch. Mit dem Marsch der Freiheit „Marcha de Libertad“ den der Komponist Gerald Ranacher aus einem puren Glückgefühl heraus schrieb, verabschiedete man sich auch in die Pause. Das zweite Set wurde mit dem „Excalibur“, eine beeindruckende musikalische Episode begonnen. Vorgestellt wurde dieser Titel wie der weitere „Give us Peace“ vom neuen Dirigenten Falk Krause. Es folgte „Odilia“ von Jakob de Haan. Der langsame Satz wurde in lyrischem Moll geschrieben und steigerte sich zu einem dramatischen Höhepunkt, gefolgt von einer ruhigen Passage, die das lyrische Thema wieder aufnimmt. Sprecherin Sandra Lauterbach-Renk sagte, dass die Musiker Klangwelten immer wieder aus dem Gedächtnis hervorholen und mit Momenten und Gefühlen verbinden können. Sie lassen das musikalische Erleben zu einem Moment der Ewigkeit werden. Das offizielle Programm endete mit „Coldplay in Symphony“ von Bert Appermont. Fehlen durfte natürlich nicht der „Glück auf Marsch“ und als Zugabe spielte man die typisch böhmische „La Brass Polka“ aus der Feder von Christian Kramser. Eingangs hatte der Nachwuchs die Rockheimer mit einigen kurzen Stücken den Auftakt eins ansprechenden Konzerts gegeben. Vorsitzender Thomas Neubauer verwies auf das mittlerweile 50. Weihnachtskonzert der Bergmannskapelle. Zweiter Bürgermeister Rudi Jaros ging auf die besondere Atmosphäre zwischen den Jahren ein. Die Bergmannskapelle warte dann immer mit einem kulturellen Highlight auf höchstem Niveau auf. Ein besonderes Lob zollte er den neuen Dirigenten Falk Krause, der bereits beim Muttertags Konzert viel Lob erntete.

Hoffnung, Zuversicht und Gemeinschaft strahlte die Bergmannskapelle Stockheim bei ihren Konzert Klangwelten zwischen Himmel und Erde aus. Foto: Michael Wunder