Neukenroth: Zwei personelle Änderungen machten beim Maschinenring Coburg/Kronach//Lichtenfels eine Nachwahl notwendig. Nach acht Jahren im geschäftsführenden Vorstand schied Michael Zahn aus Grub am Forst wegen Wegzug aus. Sein Vertreter Rainer Detsch aus Bernreuth rückt als Vorstand nach. Neuer Vertreter ist Michael Hopfenmüller aus Isling, der dem Gesamtvorstand angehörte. Für ihn wiederum wurde in der Jahreshauptversammlung in Neukenroth Anna Börsch als Beirätin in den Gesamtvorstand gewählt. Keine Einwände gab es gegen die von Vorsitzenden Frank Menzner vorgeschlagene Satzungsänderung. Demnach gibt es für Mitglieder des Gesamtvorstandes künftig keine Altersbeschränkung mehr. Bisher durfte man zum Zeitpunkt der Wahl das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Weiterhin gab der Vorsitzende den Stand für den Büroneubau in Zettlitz bekannt. Der Bauantrag wurde noch im vergangenen Jahr gestellt, im kommenden Jahr soll die Maßnahme abgeschlossen werden. Geschäftsführer Holger Heymann verwies auf die stabil bleibende Mitgliederzahl von 1575 Personen hin. Die Förderung beim Agrardiesel sei zweimal reduziert worden. In Zukunft soll der Betrag wieder erhöht werden. Die Antragstellung sei auf elektronischen Weg relativ einfach. Als MR Service biete man ein breit gefächertes Angebot, die Umsatzentwicklung liege bei rund 2,5 Millionen Euro. Dabei habe der Winterdienst mit seinen rund 50 Gespannen vor der Kompostierung in Kronach den größten Anteil. Der Geschäftsführer nannte auch die Einkaufsvorteile über den Maschinenring. Sachbearbeiterin Tanja Bornschlegel ging mit den Betriebshelfern auf ein weiteres Feld ein. 60 haupt- und nebenberufliche Helfer hätten dabei über 28.500 Stunden geleistet. Für langjährige Dienste wurde Betriebshelfer Uwe Dotterweich ausgezeichnet. Interessante Ausführungen machte Thomas Kürzdörfer als Vertreter der Sozialversicherung. Sie sei ab 1. Oktober des vergangenen Jahres für alle gesetzlich Krankenversicherten verpflichtend. Dort werde alles gebündelt und könne von Ärzten, Apotheken und den Patienten angeschaut werden. Mittlerweile gebe es auch erste Erkenntnisse aus der Praxis. Der Referent erläuterte die nicht unbedingt notwendige epa-App, welche wegen der Datensicherheit mit der Registrierung und Identifizierung nicht so einfach anzuwenden, aber hilfreich, sei.