CSU Nordhalben für Altlastenbeseitigung

Nordhalben: Die Voruntersuchungen wegen der Beseitigung der Bauruine des ehemaligen ?Penselgebäude? in der Bahnhofstraße sind abgeschlossen, berichtete Bürgermeister Josef Daum in der jüngsten Sitzung des CSU Ortsverbandes. Ortsvorsitzender Michael Wunder verwies auf die Besichtigungen vor Ort und die zahlreichen Schreiben, insbesondere an Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach und Umweltminister Dr. Werner Schnappauf. ?Wir fordern die Bürger auf ihre Häuser und Grundstücke bis zur 850 Jahrfeier im übernächsten Jahr herzurichten und gleichzeitig mache der Staat an diesem Schandfleck keinen Handgriff? – dies dürfe man nicht dulden, so Wunder. Bereits seit mehr als 30 Jahren liegt dieses ?Riesenareal? brach. Lange Zeit war dieses ehemalige Industriegebäude in Privatbesitz und es gab wenig Möglichkeiten eine Verbesserung des untragbaren Zustandes zu erreichen. Mittlerweile sei aber das Land Berlin Eigentümer und man müsse mit allen Mitteln versuchen hier Abhilfe zu schaffen. Ebenso forderte er die Besitzer des angrenzenden Wohnhauses, welches teilweise eingestürzt ist, auf, den Schrott zu beseitigen. Nicht nachlassen werde man auch in den Bemühungen für Nordhalben den Modernen T ? DSL Anschluß der Telekom zu bekommen. Unsere Betriebe müssten die gleichen Chancen haben wie in Ballungszentren, war man sich im Vorstand einig, deshalb sei auf Anregung von Gemeinderat Manfred Köstner mittlerweile auch die IHK tätig geworden. Auch der Gemeindekanal müsse mit mehr Leben erfüllt werden. Diesbezüglich will man mit dem Betreiber in Kontakt treten und diesem einige Vorschläge unterbreiten. Im Hinblick auf die letzte Gemeinderatssitzung sagte der Bürgermeister, man sei seitens der CSU bemüht zu einer sachlichen Arbeit zurückzukehren. Er verwies auf den einstimmigen Beschluss, das Freibad im nächsten Jahr in der bestehenden Form nicht mehr zu öffnen. Mit knapp über 8000 Besuchern lag man um ein Vielfaches unter dem Schnitt vergangener Jahre. Durch das geforderte Haushaltssicherungskonzept waren Einsparungen gefordert und man musste handeln, so Daum. Neben den wirtschaftlichen Gründen spreche der schlechte Zustand ? von welchen sich der gesamte Bauausschuss vor der Badesaison überzeugen konnte – für die getroffene Entscheidung. Die Reaktion der Bevölkerung mit einer Unterschriftenaktion zeigt jedoch, dass die Planung eines Naturbades, welches, wenn überhaupt, die einzige zu finanzierende Möglichkeit ist, eine richtige Entscheidung war. Noch in diesem Jahr muss diesbezüglich eine Entscheidung fallen, um den durch das Bayerische Umweltministerium zugesicherten Zuschuss nicht zu gefährden. Dabei könne man sich durchaus vorstellen auch auf einen anderen Standort auszuweichen. Weiter berichtete der Bürgermeister, dass der Haushaltsplan mittlerweile genehmigt wurde. Auch bei den Zuschußanträgen für die Marienkapelle sei man in den letzten Wochen vorwärts gekommen. 2. Vorsitzender Rudolf Ruf forderte die Kosten für einen öffentlichen Internetzugang zu ermitteln. Der vom Bürgermeister Josef Daum eingebrachte Vorschlag sich am Projekt ?Nahversorgung ist Lebensqualität? zu beteiligen wurde als richtig befunden und soll im Frühjahr des nächsten Jahres beginnen. (mw)

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