Ehrungen beim Luftsportclub Nordhalben

Nordhalben: Die Auszeichnung von zwölf langjährigen Mitgliedern stand bei beim Luftsportclub Nordhalben in seiner Jahreshauptversammlung an. Die beiden Vorsitzenden Siegfried Simon und Karl Roth konnten zusammen mit Bürgermeister Josef Daum die treuen Mitglieder auszeichnen.
Für 25 jährige Mitgliedschaft waren Marco Adler, Andreas Dauer, Pankratz Herold, Karl Lautenschläger und Karl Wachter zu ehren. Bereits seit 40 Jahren gehören Josef Gareis, Franz Niedner und Anton Simon dem Luftsportclub Nordhalben an. Auf fünf Jahrzehnte Mitgliedschaft bei den "Fliegern" konnten Lorenz Deckelmann, Manfred Köstner, Maria Wachter und Josef Wunder (Schütz) zurückblicken. Zuvor gab es Berichte vom Vorsitzenden und der Spartenleiter. 1. Vorsitzender Siegfried Simon berichtete vom derzeit 180 Mitglieder starken Verein. In zehn Monatsversammlungen wurde der Grundstein für die Aktivität des Vereins gelegt, so Simon. Als Höhepunkt bezeichnete er die lang ersehnte Errichtung einer Unterstellhalle am Flugplatz in Titschendorf und den Kauf eines neuen Segelflugzeuges. Er lies das "arbeitsreiche Jahr", in dem wie er sagte die "Fliegerei" etwas zu kurz gekommen sei, nochmals Revue passieren. Die Mitglieder hätten dabei jede freie Minute genutzt, um die Vorarbeiten, es musste eine gewaltige Erdmasse bewegt und befestigt werden, und das Aufstellen der Halle über die "Bühne" zu bekommen. Auch beim Kauf eines neuen Segelflugzeuges vom Type LS 4 mussten von den Mitglieder "Finanzen" gebracht werden. Der Vorsitzende dankte den örtlichen Firmen, welche sich in die beiden Projekte mit eingebracht haben. Durchgeführt wurde schließlich ein Urlaubsfliegen mit anschließendem Hallenfest bei dem auch das neue Flugzeug eingeweiht wurde. Auf Seiten des Nachwuchses haben sich vor allem Thomas Köstner und Christian Walle im Modellbau hervorgetan, lobte der Vorsitzende die Jugendlichen. Werkstattleiter Armin Meckel berichtete von fast 1400 Baustunden und weiteren 1000 Stunden an der neuen Unterstellhalle. Derzeit werde der Rumpf der K 7 überholt und man müsse mit allen Helfern versuchen diese Arbeiten bis Saisonbeginn abzuschließen. Der Verkauf der Astir und das große Engagement der Mitglieder in vielen Bereichen habe die beiden "Großanschaffungen" (neuer Flieger und Unterstellhalle) ermöglicht, so der Werkstattleiter. Segelflug- Spartenleiter Frank Kluge berichtete von 21 Tagen an denen es das Wetter erlaubte den Sport über den Wolken in Titschendorf auszuführen. Die drei vereinseigenen Flugzeuge waren dabei über 115 Stunden in der Luft. Von den fünf Flugschülern hat Freddy Burger seinen ersten Alleinflug machen und Michael Wachter den Flugschein durch Prüfungen erwerben können. Fluglehrer Peter Roth konnte seine gute Arbeit fortsetzten und bekam den Dank der Mitglieder ausgesprochen. Ferner erwähnte Kluge die Startzahlen beim Rundflugwochenende anlässlich des Hallenfestes. Christian Walle berichtete seitens der Sparte "Modellflug" von 800 Starts und Landungen der Modellfluggruppe. Stellv. Jugendleiter Thomas Köstner konnte auf 2200 Baustunden des Nachwuchses hinweisen, wobei man auch die Segelflieger unterstützte. Keine Einwände gab es gegen die von Schriftführerin Tanja Hänel vorgetragene Niederschrift und gegen den Kassenbericht von Thomas Lorenz. Die beiden Kassenprüfer Josef Gareis und Anton Simon bescheinigten dem Schatzmeister eine sorgfältige Arbeit, worauf er einstimmig entlastet wurde. Er sei fasziniert, was die Arbeitsauffassung des Vereins betrifft, sagte Bürgermeister Josef Daum. Der kleine Verein habe immer den Mut aufgebracht auch Sachen anzugehen, welche nicht so einfach zu lösen sind. Mit dem eigenen Flugplatz in Titschendorf habe man sich eine "Bürde" auferlegt, dies aber souverän gemeistert, so Daum. (mw)

Ehrungen standen bei der Jahreshauptversammlung des Luftsportclubs Nordhalben an. Unser Bild zeigt v.l. Bürgermeister Josef Daum, 1. Vorsitzenden Siegfried Simon, Anton Simon (40 Jahre), Karl Wachter (25 Jahre), Josef Wunder (50 Jahre), 2. Vorsitzenden Karl Roth, Lorenz Deckelmann (50 Jahre), Andi Dauer (25 Jahre), Tanja Hänel, Thomas Lorenz, Josef Gareis (40 Jahre) und Werkstattleiter Armin Meckel. Foto: Michael Wunder

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