Nordhalben: Rudolf Seifert steht auch in den nächsten vier Jahren an der Spitze des Gartenbauvereins Nordhalben und Umgebung. In der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Vereins fand seine Arbeit bei allen 45 anwesenden Mitgliedern eine einstimmige Resonanz. Zuvor bedurfte es jedoch einigen Zuspruch seitens des Wahlausschusses, den Gerhard Schneider und Bürgermeister Josef Daum bildeten, sowie der Mitglieder. "Ursprünglich wollte ich nicht mehr antreten, aber wenn sich niemand findet werde ich den Vorsitz nochmals übernehmen", sagte Seifert auch mit dem Hinweis bald das 70. Lebensjahr zu vollenden. Unter starkem Beifall der Mitglieder nahm er die geheim durchgeführte Wahl schließlich an. Somit war auch der Weg für die weitere Führungsmannschaft geebnet, welche per Akklamation ebenfalls einstimmig wieder gewählt wurden. Dies waren Marianne Wunder als 2. Vorsitzende, die beiden Schriftführerinnen Christa Neubauer und Romy Fröhlich, wie auch die Schatzmeisterin Marga Kotschenreuther. Eine Verjüngung gab es bei den Beisitzern, neben den drei bisherigen Beisitzern Gerda Kürschner, Christa Mayer und Franz Ruf kommen die Nachwuchskräfte Johannes Scherbel und Swen Hänel hinzu, welche sich in geheimer Wahl gegen weitere Mitglieder durchsetzen konnten. Nicht mehr zur Verfügung stand der langjährige Beirat Helmut Keilhold. Johannes Scherbel erklärte sich schließlich noch bereit das Amt des Gerätewartes, das bisher nicht besetzt wurde, zu übernehmen. Als Kassenprüfer wurden Heidi Schmeißner und Karl Deckelmann wieder bestimmt.
Vor den Neuwahlen blickte Vorsitzender Rudolf Seifert auf einen terminreichen, fachlichen aber auch in Geselligkeit abgewickelten Jahresplan zurück. Ein Diavortrag am Anfang des Jahres ließ das vorherige Jahr nochmals in Erinnerung rufen, so Seifert. Anschließend hatte man zu einem Fachvortrag zum Thema "Kletterpflanzen und Sträucher im Garten" eingeladen. Auch die Vorbereitungsarbeiten und Aufstellung des Osterbrunnen haben wiederum ca. 100 Arbeitsstunden von den Mitgliedern abverlangt. Diesbezüglich dankte er Klaus Hänel, welcher das benötigte Gerüst neu angepaßt hat. Im vergangenen Jahr hat man auch wieder den Blumenschmuckwettbewerb durchgeführt. Seifert
dankte der Bewertungskommission mit Gerda Kürschner, Marianne Wunder, Christa Neubauer und Christa Mayer, welche wiederum viel Zeit dafür investiert haben. Auch konnten auf Kreisebene mit Eleonore Köstner und Renate Harras zwei Mitglieder des Nordhalbener Vereins beim Wettbewerb "Der ökologische Garten" ausgezeichnet werden. Beim Erntedankfest haben die Mitglieder wiederum den Altar gestaltet, so Seifert. Am Kirchweihmontag habe man die Bewirtung in der Nordwaldhalle übernommen. Der Vorsitzende dankte der Gemeinde für die Überlassung des Reinerlöses. In der Herbstversammlung konnten 19 langjährige Mitglieder ausgezeichnet werden. Das Vereinsjahr endete mit einem von Christa Neubauer gehaltenen Kurs "Adventskränze binden" und der vorweihnachtlichen Feier. Leider hatte der Verein mit derzeit 145 Mitgliedern auch drei Austritte zu verzeichnen, welche durch zwei Eintritte von jungen Mitgliedern fast ausgeglichen werden konnten. Ein Schwerpunkt der Arbeit war wiederum die Pflege von verschiedenen Grünflächen und Anlagen im Gemeindebereich. Besonders hob der Vorsitzende den Dreschhallenplatz hervor, der von den Mitgliedern umgestaltet wurde und der Verein auch die angefallenen Kosten übernommen hat. Auch konnte mit der 1. Klasse der Volksschule wieder ein Baum im Erholungsgebiet Amlich gepflanzt werden. Der Jahresbeitrag von bisher 15.- DM bzw. im vergangenen Jahr 7,67 Euro sollte auf Vorschlag des Vorsitzenden auf 8 Euro erhöht werden. Silvia Wunder schlug vor, wegen der gestiegenen Kosten und der bevorstehenden 850 Jahrfeier der Gemeinde, wo sich der Verein einbringen will, gleich auf 10 Euro zu erhöhen. Der Vorschlag fand bei der Versammlung schließlich einstimmige Zustimmung. Vorsitzender Rudolf Seifert dankte allen, die ihm in den vergangenen vier Jahren mit Rat und Tat zur Seite standen. Für die Vorstandsmitglieder gab es schließlich noch einen Blumengruß. Keine Einwände gab es gegen die von Christa Neubauer verlesene Niederschrift. Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde der Kassenbericht von Marga Kotschenreuther. Ihr bescheinigten die Kassenprüfer Heidi Schmeißner und Karl Deckelmann eine saubere Buch- und Kassenführung. Die Schatzmeisterin wurde wie der gesamte Vorstand einstimmig entlastet. Bürgermeister Josef Daum dankte für die Arbeit im vergangenen Jahr. Wie er sagte werfe die 850 Jahrfeier bereits ihre Schatten voraus, der Bauhof werde in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Ortsverschönerung legen und einige Maßnahmen in Angriff nehmen. Die Gemeinde sei dabei wieder auf die Hilfe und den fachlichen Rat des Gartenbauvereins angewiesen, so Daum. Über den Stand der Vorbereitungen für diese Feier berichtete Organisator Rudolf Ruf. Vorsitzender Rudolf Seifert, sagte abschließend, dass die neue Vorstandschaft wieder ein Jahresprogramm erarbeite und dies in den nächsten Wochen an die Mitglieder verteilt werde. (mw)