BRK Bereitschaft Steinwiesen zog positive Bilanz

Steinwiesen: Die BRK Bereitschaft Steinwiesen konnte in ihrer Jahreshauptversammlung, die in der Gaststätte "Grüner Baum" stattfand, langjährige Mitglieder auszeichnen. Für 40 jährige aktive Dienstzeit wurden Heinz Birke und Franz Reuther mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Silberne Ehrennadel konnten Karl Vogel und Alfred Kremer für jeweils 25 Jahre aktive Mitarbeit im Roten Kreuz in Empfang nehmen. Weiter wurden Josef Porzelt und Johann Hollendonner für 45 Dienstjahre, Detlev Kolb für 15 Jahre und Mario Wunder für 5 Jahre ausgezeichnet.
Bereitschaftlseiter Jürgen Deuerling und sein Stellvertreter Robert Unglaub dankten wie auch Kreisbereitschaftsleiter Oliver Ramm für die lange Zeit der Treue zum Roten Kreuz in Steinwiesen. Den Glückwünschen schlossen sich auch Kreisgeschäftsführer Marcus Haniel und Bürgermeister Gerhard Wunder an. Eingangs der Versammlung gab Bereitschaftsleiter Jürgen Deuerling einen Rückblick über das vergangene Jahr. Dabei wurden von der Bereitschaft Steinwiesen 3930 ehrenamtliche Dienststunden geleistet. Er sagte, dass der Steinwiesener Bereitschaft derzeit 57 Mitglieder angehören. Der Großteil der Arbeit wird von einigen wenigen Mitglieder erledigt, führte Deuerling aus, es wäre deshalb schön, wenn sich mehrere Mitglieder an den Aktivitäten der Bereitschaft beteiligen würden. Bei vier durchgeführten Blutspendeterminen wurden 470 Spender registriert. Mit der Frühjahrs- und Herbstsammlung, sowie der Altkleidersammlung trug man zur Mittelbeschaffung bei. Der Reinerlös des Bürgerfestes floß im vergangenen Jahr in die Kasse der Bereitschaft und soll für die Renovierung der Unterrichtsräume verwendet werden, sagte der Bereitschaftsleiter. Bei verschiedenen örtlichen Festen habe man den Sanitätsdienst übernommen und an deren Feste, sowie an den Veranstaltungen der Faschingsgesellschaft teilgenommen. Ehrenamtliche Rettungsdienstunden schlagen mit 546 Stunden zu Buche, welche von drei Mitglieder geleistet wurden. Den Mitgliedern habe man zu Jubiläen und runden Geburtstagen Glückwünsche überbracht, berichtete Deuerling. Stellvertretender Bereitschaftsleiter Robert Unglaub, der auch gleichzeitig stellvertretender SEG Leiter ist, konnte von einigen Änderungen berichten. Demzufolge wurde zum 1. Februar die alte Zusammenlegung nach Regionen aufgehoben und die einzelnen SEG in fachbezogene Bereiche umgewandelt. Neu geschaffen wurde die "Abteilung" SEG Betreuung, so Unglaub. In den nächsten zwei Jahren gelte es diese neue Struktur zu festigen und eine entsprechende Ausbildung durchzuführen. Weiterhin konnte er von der erfolgreichen Suchaktion in Tschirn vom vergangenen Herbst berichten, wo die SEG Ost mit 50 Helfern beteiligt war. Jutta Barnickel konnte von elf begeisterten Jugendrotkreuzlern berichten.
Besonders stolz sei man über den 1. und 3. Platz beim letztjährigen Jugendrotkreuz Kreiswettbewerb, so die Jugendleiterin. Auch habe man vor Ort einiges mit dem Nachwuchs, der begeistert bei der Sache ist, unternommen. Von geordneten finanziellen Verhältnissen berichtete Schatzmeister Jürgen Beierkuhnlein. Das gute Jahresergebnis solle jedoch kein Maßstab sein, weil es die Einnahmen aus dem Bürgerfest beinhaltet, die dafür geplante Maßnahme jedoch noch nicht durchgeführt wurde. Die beiden Kassenprüfer Reinhard Beiergrößlein und Karl Vogel bescheinigten dem Bankangestellten eine saubere und gewissenhafte Arbeit, die Entlastung erfolgte einstimmig.
Kreisgeschäftsführer Marcus Haniel stellte die Eckdaten für den diesjährigen Haushalt den Mitgliedern vor. Besonders erfreulich bezeichnete er es, dass im Rettungsdienst über 22 Prozent mit ehrenamtlichen Helfern abgedeckt werden können. Auch erläuterte er die Neuerungen bei der Mittelbeschaffung und Mittelzuteilung. Dabei wurden die einzelnen Ortschaften des Landkreises nach Einwohnerstärken in sechs Kategorien aufgeteilt und ein entsprechender Verteilungsschlüssel erarbeitet. Man will damit die Bereitschaften motivieren, um ihrer Aufgabe der Haussammlungen nachzukommen und gleichzeitig einen Anreiz für die Bereitschaften geben, so Haniel. Anhand der Zahlen des Haushalts der Bereitschaften wies er nochmals auf die Wichtigkeit der Sammlungen hin. Von der Leistungsfähigkeit beim Blutspenden konnte sich Haniel vor Ort in Steinwiesen beim letzten Spendetermin selbst überzeugen. Auch die Aktivitäten mit dem Nachwuchs wurden vom Kreisgeschäftsführer lobend erwähnt. Kreisbereitschaftsleiter Oliver Ramm berichtete über den neu eingeführten "Runden Tisch" der Bereitschaftsleiter, der vierteljährlich stattfindet. Das in Steinwiesen geplante Kreistreffen musste wegen des Hochwassereinsatzes in Dresden kurzfristig abgesagt werden und soll in diesem Jahr nachgeholt werden, so Ramm. Der neu geschaffene Posten des Fachdienstleiters für Sicherheit und Technik wird von Thomas Totzauer aus der Bereitschaft Steinwiesen besetzt, sagte Ramm. Auch wies der Kreisbereitschaftsleiter auf die neue Homepage für Bereitschaften hin. Für Bereitschaften die nicht die Möglichkeiten der Nutzung haben wird dies in Schriftform nachgeliefert. Die Grüße und den Dank der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Gerhard Wunder. Er versprach sich als Mitglied der Vorstandschaft auch künftig für die notwendigen Mittel für die Bereitschaften einzusetzen. Die Gemeinde komme der Bereitschaft entgegen indem sie keine Miete, sondern nur einen Unkostenbeitrag für die Bereitschaftsräume verlange. Für das gute Miteinander sowohl bei Übungen und Einsätzen, aber auch im kameradschaftlichen Bereich mit der Feuerwehr dankte deren Kommandant Gerhard Welsch. Für die ganzjährige Sanitätsbetreuung dankte der 1. Vorsitzende der "Concordia" Steinwiesen Roland Kuhnlein. (mw)

Bei der Jahreshauptversammlung der Rot Kreuz Bereitschaft Steinwiesen standen Ehrungen für langjährige Mitglieder an. Insgesamt acht Mitglieder konnten zusammen für die stolze Summe von 240 Dienstjahren ausgezeichnet werden. Unser Bild zeigt die Geehrten mit den Verantwortlichen der örtlichen Bereitschaft, des Kreisverbandes und Bürgermeister Gerhard Wunder. Foto: Michael Wunder

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