Wallenfels: Mit einem kleinen Fest wurde die Fertigstellung der neuen Hütte am Rasenkleinspielfeld in der Schnaid gefeiert. Der größte Ortsteil der Stadt Wallenfels verfügt damit neben dem "Bolzplatz" über eine Hütte mit Umkleide-, Geräteabstell- und Nebenräume. Nach einem Fußball- Gaudispiel der Mütter gegen die Herren über 40 Jahre aus der Schnaid, fand zunächst ein Gottesdienst auf dem Rasenspielfeld statt. Pater Stanislaw aus Steinwiesen sagte zu den Gläubigen, dass es gut sei Sport zu treiben. Wenn man den Körper durch Sport gesund hält, sei auch meist der Geist gesund, so der Priester. Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Bernd Stöcker hieß die Gäste am Sportgelände in der Mittleren Schnaid aufs herzlichste Willkommen. Sein Dank galt vor allem Maria Schuberth, welche das Grundstück zur Verfügung stellte. Er dankte den freiwilligen Helfern, allen voran Andreas Herbig sowie einigen Firmen und dem Musikverein Neuengrün/ Schlegelshaid für die Unterstützung. Dankesworte richtete er auch an die Stadt mit Bürgermeister Peter Hänel, welcher sich in Urlaub befindet und von 2. Bürgermeister Hans Köstner vertreten wurde für die Unterstützung. Hans Köstner überbrachte die Grüße der Stadt Wallenfels und überreichte ein Geldgeschenk. Es hat sich aus der zarten Pflanze Dorfgemeinschaft Schnaid in den vergangenen Jahren etwas entwickelt und man konnte nach dem Rasenspielfeld nunmehr eine herrliche Hütte übergeben. Es sei wichtig, so der 2. Bürgermeister, dass sich in den einzelnen Ortsteilen die Menschen zusammenfinden und das Dorfleben selbst gestalten. Sein besonderer Dank galt Stadtrat Bernd Stöcker, welcher an der Spitze der Dorfgemeinschaft steht. Pater Stanislaw wünschte bei der Segnung stets gute Freunde zu treffen und die Kameradschaft zu pflegen. Der Gottesdienst wurde wie das anschließende gemütliche Beisammensein durch den Musikverein Neuengrün/ Schlegelshaid mitgestaltet. (mw)

In Eigenregie errichtete die Dorfgemeinschaft eine stattliche Hütte am Rasenspielfeld in der Mittleren Schnaid. Den kirchlichen Segen spendete Pater Stanislaw aus Steinwiesen. Foto: Michael Wunder