Tschirn: Das Erntedankfest am vergangenen Samstag nahmen die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Tschirn zum Anlass die neu gestaltete Außenanlage vor dem Pfarrhaus und dem Jugendheim zu segnen. Dekan Peter Barthelme sprach vor dem Segen von einer wesentlichen Verbesserung der Verhältnisse gerade für die Senioren. Der Platz war derart uneben, so dass ein gefahrloses Begehen nicht möglich war. Schnell habe man nach Rücksprache mit dem Erzbistum, das auch einen finanziellen Zuschuss gewährte, beschlossen die Sache in Eigenregie durchzuführen. Der Platz dient auch als "Festplatz" bei kirchlichen Veranstaltungen und soll die Menschen zusammenführen. Es soll ein Ort der Begegnung werden, sagte der Geistliche. Sein besonderer Dank galt Kirchenpfleger Hermann Letsch, der sich für Planung und Koordination der Arbeiten verantwortlich zeigte. Der Kirchenpfleger seinerseits sagte, dass die Maßnahme schon lange auf der "Warteliste" stand, jedoch wegen der Renovierung der Kirche und des Kirchturms zurück gestellt werden musste. Man wollte dies zunächst im Rahmen der Dorferneuerung durchführen, was jedoch jetzt vorgezogen wurde, sagte Letsch. Die geschätzten Kosten, welche einen fünfstelligen Betrag ausmachten, konnten dank des Engagements vieler Tschirner Bürger unterschritten werden. Er dankte neben den Helfern, welche er namentlich verlas vor allem Günther Neubauer, in dessen Händen die technische Bauleitung lag. Sein Dank galt auch der Gemeinde, welche die benötigten Maschinen zur Verfügung stellte. "Die Stärke einer kleinen Gemeinde ist das bürgerschaftliche Engagement", sagte Bürgermeister Peter Klinger. Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde können stolz sein, diese Baumaßnahme ohne den Einsatz von Firmen durchgeführt zu haben. Er überbrachte auch an Peter Barthelme die Glückwünsche, welcher zum Dekan ernannt wurde.mw

Dekan Peter Barhelme segnete die Außenanlage des Pfarrzentrums in Tschirn, das von den Bürgern in ehrenamtlicher Arbeit neu gestaltet wurde. Mit im Bild Bürgermeister Peter Klinger (links) und Kirchenpfleger Hermann Letsch. Foto: Michael Wunder