Teuschnitz: Mit Altbürgermeister Josef Rebhan, den langjährigen Vorsitzenden Hans Neubauer und Rudi Bayer wurden drei Urgesteine der Teuschnitzer CSU beim Festakt zum 60- jährigen Bestehen des Ortsverbandes für 40- jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Staatsminister Dr. Werner Schnappauf, der die Festrede hielt und zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Joachim Doppel sowie den Ortsvorsitzenden Stefan Raab die Ehrungen durchführte, dankte den Geehrten für den Jahrzehntelangen Einsatz für die CSU.
Zuvor blickte Vorsitzender Stefan Raab auf die vergangenen sechs Jahrzehnte zurück. Dabei haben acht Männer und eine Frau den Teuschnitzer Ortsverband in Zeiten eines von Krieg gezeichneten Landes mit enormen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gegründet. Mit Johann Hader stellte man dann auch gleich den ersten frei gewählten Bürgermeister, so Raab. Siebenmal in den sich anschließenden elf Wahlperioden gehörte der Bürgermeister der CSU an. Große Verdienste erwarb sich dabei Josef Rebhan, welcher drei Perioden an der Spitze der Stadt stand und vielerlei Veränderungen bewirkte. Mit der derzeit amtierenden Bürgermeisterin Gabriele Weber stellte man auch die erste Frau in diesem Amt im Landkreis. Speziell in den vergangenen fünf Jahren habe man viele Ziele verwirklicht und die CSU sei die innovative und dominierende Kraft in der Stadt. Für die Zukunft zeigte sich der Vorsitzende gewohnt kämpferisch. "Wenn die CSU am Ruder war, ging es Teuschnitz gut, ansonsten herrschte Flaute", sagte Raab. Um die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen werde man auch im nächsten Jahr wieder mit Gabriele Weber als Bürgermeisterin in den Wahlkampf ziehen. Landtagsabgeordneter Christian Meißner sagte, dass man den ländlichen Raum weiter stärken und um eine weitere Verbesserung der Infrastruktur kämpfen muss. Sein Dank galt der diskussionsfreudigen Mannschaft mit den langjährigen Mitgliedern, welche der Partei auch in schwierigen Zeiten die Treue halten. Die von Firmenschließungen geplagte Region brauche neben einer besseren Verkehrsanbindung auch weitere Unterstützung forderte CSU Ehrenkreisvorsitzender Rudi Daum. Staatsminister Dr. Werner Schnappauf meinte, dass im Grund alles politisch bestimmt wird, deshalb müsse es auch immer Menschen geben, welche sich politisch engagieren. Er dankte der Teuschnitzer CSU, welche seit 60 Jahren die Fahnen der Gesamtpartei hochgehalten hat und sich für eine bürgerliche und freiheitliche Politik einsetzt. Wie Schnappauf weiter sagte, habe es in den vergangenen 15 Jahren drastische Veränderungen, sowohl in Deutschland, Europa als auch in der ganzen Welt gegeben. Der ländliche Raum konnte vom Einwohnerzuwachs in Bayern nicht profitieren und muss deshalb auf verschiedenen Gebieten weiter unterstützt werden. "Die Staatsregierung hält am ländlichen Raum fest, gleichwertige Lebensbedingungen im ganzen Land zu erreichen sei eine große Herausforderung", sagte der Minister unter den Beifall der vielen Besucher im Jugendheim. Er untermauerte die Aussage der Bundeskanzlerin, welche sagte, dass die größte Herausforderung der Menschheit die Klimaerwärmung sei. Vorrangiges Ziel sei hier die Verringerung der Klimagas zwischen 20 und 40 Prozent. Er sehe dadurch auch eine Chance des Frankenwaldes mit der CO2- neutralen Zukunftsenergie aus Holz. mw
Drei Mitglieder der Teuschnitzer CSU wurden beim 60. Jubiläum für 40 jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Im Bild v.l. Staatsminister Dr. Werner Schnappauf, Ehrenkreisvorsitzender Rudi Daum, Bürgermeisterin Gabriele Weber, Vorsitzender Stefan Raab, Hans Neubauer, Josef Rebhan, die beiden stellv. Ortsvorsitzenden Franz Tautz und Susanne Daum, Rudi Bayer und CSU Kreisvorsitzender Joachim Doppel. Foto: Michael Wunder