CSU Gemeinderatsfraktion für Austritt aus dem Bund Naturschutz

Nordhalben: Mit den betroffenen Gemeinden solidarisch erklären will sich die CSU Gemeinderatsfraktion und wie bereits eine Reihe anderer Gemeinden den Austritt aus dem Bund Naturschutz erreichen. Mit dem Antrag will man ein Zeichen gegen die Blockadehaltung des Bund Naturschutzes im Bezug auf den vierspurigen Ausbau der B 173 setzen und diesen in der Februar Sitzung des Gemeinderates behandeln. Weiterhin wurden in der Klausurtagung am Anfang des neuen Jahres wichtige Themen abseits des Termindrucks von Vorbesprechungen und Gemeinderatssitzungen ausgiebig erörtert. Nochmals diskutiert wurde die Lage wegen des Freibades. Eine Sanierung des bestehenden Freibades mit vertretbaren Kosten sei aussichtslos, nichts desto trotz will dies für die Badanhänger mit einem entsprechenden Gutachten belegen. Zu überlegen wäre auch, ob man nicht während der Badesaison einen Buspendelverkehr nach Steinwiesen einführt. Auf positive Resonanz stieß auch die Tatsache, dass man die Machbarkeitsstudie über den Rodachtal TV ausstrahlt. In einem weiteren Schritt will man mit Bildern anderer Naturbäder und einer besseren Simulation des geplanten Bades in Nordhalben für das Vorhaben werben. Eine Entscheidung über den Bau eines Naturbades will man nach der Aufstellung des Haushaltsplanes, wenn konkrete Summen vorliegen, treffen. Nachdem auch die rechtliche Situation was Zuschüsse, Steuern und Abrechnung angeht, sehr kompliziert erscheint, will man sich zunächst von einem "Experten" beraten lassen. Auch auf die Wünsche der Bevölkerung nach besseren Straßenverhältnissen würde man gerne eingehen wenn diese die finanzielle Situation erlauben würde, war man sich in der Fraktion einig. Man werde deshalb versuchen hier Abhilfe aus anderen "Finanzquellen" zu schaffen. Nicht außer acht gelassen werden sollte auch die Renovierung der Marienkapelle. Derzeit laufen die Zuschußanträge und man will unter allen Umständen in diesem Jahr mit der Maßnahme beginnen und im nächsten Jahr, dem 850 jährigen Bestehen der Marktgemeinde, einen Bauabschnitt abschließen. Man ist dabei guter Hoffnung, dass noch weitere Zuschußgelder für dieses Gotteshaus fließen werden. Auch soll in diesem Jahr eine Nordhalben- Tasse zur Förderung des Bauprojekts mit Motiv der Marienkapelle herausgebracht werden. Ernsthaft sollte man auch prüfen, ob man evtl. die zwei großen Bäume im Eingangsbereich für das HolzArt- Projekt verwenden könnte. Die Bäume sollten auf jeden Fall vor Beginn der Baumaßnahme gefällt werden, weil diese mehr Schaden am Gebäude anrichten.
Noch in diesem Monat will sich die Fraktion mit dem Schulleiter zusammen setzen und die allgemeine Schulsituation sowie über ein Raumnutzungskonzept im Schulhaus besprechen. Auch die Klöppelschule müsse in den nächsten Monaten auf den "Prüfstand". Um die Tradition des Klöppelns auch im 100 jährigen Bestehen der Schule aufrecht zu erhalten, will man die Klöppelschule noch attraktiver machen.
Man muss versuchen die Klöppelschule "light" anzubieten, dabei sollen die Kosten um 70 Prozent, der Nutzwert aber nur um die Hälfte gesenkt werden.
Der Rechnungsprüfungsausschuss soll sich bei seiner Prüfung in der nächsten Woche unter anderem mit der Personalsituation, den Gemeindeversicherungen und der Wasserversorgung auseinandersetzen. (mw)

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