Marktrodach: Deftiges aus der Kommunalpolitik, zahlreiche Tanzauftritte und Gastauftritte waren beim 3. Roudicher Büttenabend angesagt. Als Ehrengast fand sich zur Vorstellung der „Marke Roudich great again“ auch der Amerikanische Präsident Donald Trump den Weg in die Rodachtalhalle. Die Zusage gab es, nachdem Teuschnitz zu weit weg von Amerika, Wallenfels nicht suspect sei und Neufick ein besonderer Graus sei, weil dort jede Garag größer ist als das White Hause. Er findet Katja Wich Beautiful, statt Thomas Hümmrich hätte er lieber seine Frau gesehen, denn she is tafff! Er versprach ein grate Building zu bauen. Dies könnte das Trump-Hotel am Radspitz-Tower sein. Vorgestellt wurde die neue Rodiche Nationalhymne, von den Flößermusikanten unter der Leitung von Walter Wich-Herrlein. „Roudich Zwick ou“ tönte es von fern und nah, als das Rodiche Prinzenpaar die Bühne betrat. Dabei hieß es, ob Schere oder Gaspedal, gemeinsam sind Danila I und Thomas I unschlagbar. Papa Frankonia wusste vieles vorzutragen. Dazu zählte auch der Winterwahlkampf, wo Katja alte Zöpfe abschneiden will und der bürgernahe Thomas ein offenes Ohr für jeden findet. Ab der kommenden Wahlperiode wird sicherlich der heldenhafte Mut des kleinen „Nobileins“ vermisst. Einen Härtetest mussten sich die beiden Kandidaten auch im Wahlkampfstudio in der „Galerie an der Rodach“ stellen. Dabei wurde deutlich, dass die Katja leutseliger als der Norbert Grabner und gleichzeitig härter als dessen Vorgänger Siegfried Haderlein sei. Matthias Herrmann (Potensteiner) meinte, dass das „kleine Übel“ nach 30 Jahren Pflichterfüllung das Rathaus verlässt. Die Frage sei, ob die „Weißhemdenfraktion“ mit dem blonden Fallbeil oder der erfahrene Silberlocke die Nachfolge antritt. Neben den heimischen Garden waren auch die Nachbarn aus Steinwiesen mit ihrer Prinzengarde vertreten. Das pure Wahlkampfleben zeigte die Alt Ur Schnaade Feuerweh Kapälln auf. Gekonnt führten Martin Fleischmann und Sitzungspräsident Martin Müller durchs Programm.




Fotos: Michael Wunder