Nordhalben: Das Lichtevent nach Abschluss der Badsaison war das Highlight im vergangenen Jahr. Wie die Vorsitzende des Naturbadfördervereins Ria Schuberth in der Jahreshauptversammlung sagte, wir es aufgrund des Erfolgs in absehbarer Zeit ein Wiederholung in irgendeiner Form geben. Beim Wettbewerb Gütersiegel Heimatdorf sei man in der Finalrunde ausgeschieden. Es wurde deshalb das Planschbecken demontiert und vorübergehend ein Sandspielplatz angelegt. Durch die Mithilfe vieler ehrenamtlicher Helfer vor dem Saisonstart konnte man am 12. Juni erstmals die Tore öffnen. In ihren umfangreichen Jahresrückblick sprach die aktive Vorsitzende wieder alle Punkte an. So wurde das Badfest im Juli wegen dem Beach-Volleyballturnier wieder an zwei Tagen durchgeführt. Durch Spenden an diesen Tagen konnten auch die angeschafften Gartenstühle restfinanziert werden. Die Vorsitzende bedauerte, dass man aufgrund des kalten Wetters das Bad an 31 Tagen am Stück nicht öffnen konnte. Im August hat der Tiefbrunnen nicht mehr die benötigte Wassermenge gebracht, so dass man Trinkwasser zugeleitet habe. Und am 7. September stand bereits das Abschwimmen an. Zur Vorbereitung des Lichtevents hatte man dann lediglich elf Tage Zeit. Organisatorisch war das Lichtevent mit über 1.200 Gästen eine große Herausforderung. Bei Top-Wetter habe man an drei Abenden über vier Hektoliter Bier ausgeschenkt. Konzeptionell war die Aktion von Initiator Rudolf Ruf gut durchdacht. Auch finanziell sei man kein Risiko eingegangen und habe einen satten Gewinn erzielten können. Der Erlös floss zum Großteil in die Anschaffung eines neuen Bodensaugers. Nach Ende der Saison habe man noch zwei größere Schäden feststellen müssen. Zum einen verliere man über eine aufgegangen Naht der Folie Wasser, zum anderen zeige das Dach im Bereich des Technikerraums Schäden. Diese müssten zeitnah nach Wetterverhältnissen geprüft werden. In der kommenden Badsaison werde man wohl mit einer provisorischen Lösung leben müssen. Eine Generalsanierung mit Förderung sei angedacht. Zu einen Erfahrungsaustausch habe man sich mit Bürgermeister und Bademeister in Rothenkirchen getroffen. Die Kasse des Vertrauens habe nicht immer funktioniert, so dass an besonders heißen Tagen Mitglieder die Eintrittsgelder überwacht haben. Einnahmen habe man beim Eintritt rund 8.000 Euro und an Mitgliedsbeiträgen von rund 6.400 Euro eingenommen und an die Gemeinde weitergeleitet. Aufgebracht von den Vereinsmitgliedern wurden rund 250 Arbeitsstunden für die Pflege und zirka 3000 Stunden für Badaufsicht. Margarete Wunder-Blinzler berichtete erfreut, dass fast alle Kinder der Grundschule schwimmen können. Nachdem es im vergangenen Jahr bei den Schwimmkursen öfters kalt war, sei man auf das Hallenbad nach Schwarzenbach ausgewichen. Trotz größerer Ausgaben konnte der Kassenstand – dank des Lichtevents – verbessert werden, sagte Kassenverwalterin Brigitte Köstner. Der Mitgliederstand sei mit 203 Personen ziemlich gleichbleibend. Für ihr außerordentliches Engagement beim Lichtevent wurde Ria Schuberth, Tanja Stumpf und Michael Braun mit einem Geschenk gedankt. Bürgermeister Michael Pöhnlein dankte für das große Engagement in seiner zwölfjährigen Amtszeit. Er erinnerte an die schweren Corona Zeiten, als der Naturbadförderverein eine Vorreiterstellung einnahm und mit entsprechenden Maßnahmen zur damaligen Zeit die Begegnungen ermöglichte. Die Vorsitzende nannte als Termin für das Badfest den 19. Juli.

Neuwahlen:

Jeweils einstimmig wurde der Vorstand gewählt, dies sind: 1. Vorsitzende Ria Schuberth, 2. Vorsitzende Heike Braun-Stengel, Kassenführerin Brigitte Köstner, Schriftführerin Tanja Stumpf gewählt. Beisitzer sind: Michael Braun, Klemens Letsch (für Konstantin Hable), Volker Gehring und Michael Adler. Die Kasse wird weiterhin von Markus Pötzl und Anja Wunder geprüft.   

Einige Mitglieder wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet. Foto: Anja Wunder