Nordhalben: Nicht gerade als Freunde der Natur und der Tiere erwiesen sich die Taten der vergangenen Wochen und Monate im Bereich des herrlichen Langenautals. Bereits im vergangenen Winter, der bekanntlich viel Schnee im Frankenwald brachte, haben Tierfreunde dort Futterhäuser für Meisenknödel und Meisenringe aufgehängt, welche immer wieder von Spaziergängern bestückt wurden. Nichts desto trotz haben einige Zeitgenossen die kleinen Häuschen abmontiert und gestohlen. Von sieben Futterstellen hat nur eine einzige "überlebt". Auch in diesem Winter wurden bereits wieder mehrere dieser einfachen Futterhäuschen aufgehängt. Binnen weniger Wochen war aber leider schon wieder ein Verlust von fast der Hälfte dieser Holzhäuser entwendet. Mittlerweile hat der Bastler, welcher die Häuschen herstellt, diese auch beschriftet mit den Worten: "Bitte nicht stehlen, bitte hängen lassen". Auch davor schreckt so mancher Zeitgenosse nicht zurück und nimmt den armen "Piepmätzen", welche doch so herrlich singen, das Futter. Die Tierfreunde aus Nordhalben, Steinwiesen und Geroldsgrün, welche für das Fressen sorgen, fragen sich deshalb: Weshalb werden solch einfache Häuschen, die fast jeder selbst basteln kann, "entwendet"? Gönnen diese Menschen den Vögeln in der freien Natur nichts? Gibt es Hinweise auf den Verbleib der Häuser, welche ja gekennzeichnet sind? Vielleicht sollte sich manch ein Vogelhausdieb einen guten Vorsatz für das neue Jahr nehmen und die Finger von den Häuschen lassen, denn diese sind in der freien Natur sicherlich besser aufgehoben als im Hausgarten. (mw)
In den vergangenen Wochen wurden im schönen Langenautal wieder einiger dieser einfachen Futterhäuschen gestohlen. Die Tierfreunde fragen sich, wer Hinweise über den Verbleib dieser Futterstellen geben kann. Foto: Michael Wunder