Heinersberg: Die Feuerwehr Heinersberg wählte turnusgemäß bei der Jahreshauptversammlung ihre Vereinsführung. Dabei gab es lediglich für den Posten des Kassiers eine Änderung. Bestätigt wurden Vorsitzende Kirstin Fischer und ihre Stellvertreterin Tanja Kämpfer. Schriftführer bleibt der langgediente Michael Franz. Neu gewählt wurde für Ralf Ellinger, der sich nach 22 Jahren nicht mehr zur Wahl stellte als Kassier Stephanie Creel. Die Kasse wird weiterhin von Reiner Thieroff und Reinhard Franz geprüft. Zuvor blickte Vorsitzende Kirstin Fischer auf das abgelaufene Jahr mit Kirchweihveranstaltung und Weihnachtsfeier zurück. Darüber hinaus habe man sich mit Arbeitseinsätzen beim Begegnungsplatz an der Alten Schule beteiligt und seitens der Feuerwehr 500 Euro zur Verfügung gestellt. Zweite Vorsitzende Tanja Kämpfer mahnte zu mehr Gemeinsamkeit. Dies gelte sowohl bei Veranstaltungen wie im aktiven Dienst, nur so könne die kleine Wehr mit wenigen Mitstreitern ihren Aufgaben nachkommen, sagte sie. Die mahnenden Worte sollten jeden zu Überlegungen anstellen, wie man künftig das Ehrenamt im kleinen Ortsteil aufrechterhält.
Kommandant Armin Meckel erläuterte, dass alle Geräteprüfungen und Einweisungen stattgefunden haben. Im vergangenen Jahr gab es keine Brandeinsätze, lediglich eine unangekündigte Einsatzübung. Zur Feuerwehr gehören mit 49 Personen weit mehr als die Hälfte der Einwohner. Er könne auf 13 aktive Wehrmänner zurückgreifen. Für das laufende Jahr kündigte er einige Ersatzbeschaffungen an, zumal im kommenden Jahr wieder die Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion ansteht. Bis dahin habe der die Kommandantur an seinen Stellvertreter Sascha Herbich übergeben. Die aktiven Wehrmänner sollten sich dann über einen stellvertretenden Kommandanten Gedanken machen. Bürgermeister Michael Pöhnlein blickte auf die letzten zwölf Jahre Zusammenarbeit zurück. In Heinersberg habe man die Trinkwasserversorgung und die Löschwasserversorgung getrennt, durch sei ein weiterer Vorratsbehälter nötig gewesen. Das angeschaffte Löschwasserkissen sei das erste in Bayern gewesen, so Pöhnlein. Als Verfechter der kleinen Ortsfeuerwehren bezeichnete sich Kreisbrandinspektor Markus Wachter. Man kann auch bei wenig Personal vor allem die Ortskenntnisse der örtlichen Wehrleute nutzen. Der Nordhalbener Kommandant Thorsten Schuberth lud zu gemeinsamen Übungen und der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung ein.

Nach 22 Jahren wurde Ralf Ellingen (3 v.r.) als Kassier verabschiedet. Die Kasse wird künftig von Stephanie Creel (links) geführt. Mit im Bild die wiedergewählte Führungsmannschaft, Kreisbrandinspektor Martin Wachter (2 v.l.) und Bürgermeister Michael Pöhnlein (rechts). Foto: Michael Wunder