Reservisten übten an der Waffe

Nordhalben: Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Nordhalben war auch in diesem Jahr Ausrichter der Waffenausbildung. An der durch die Bundeswehr unterstützten Ausbildung nahmen über 100 Reservisten aus dem nördlichen Oberfranken teil.
Der Vorsitzende der örtlichen Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bernd Radlo konnte die ehemaligen Soldaten und einige Gäste in der Nordwaldhalle willkommen heißen. Bevor der Leiter der Veranstaltung Oberstabsapotheker, Major Alois Dittrich die Soldaten auf die sechs Stationen schickte, stellte er die Wehrdienstfähigkeit fest. Für das große Interesse an der Veranstaltung dankte er den Mitwirkenden. Die einzelnen Stationen waren durch Mitglieder der Soldaten- und Reservistenkameradschaften als "Ausbilder" besetzt. An der Station 1 wurde unter der Leitung von Uffz Daum, HG Schmid und OG Demantke das neu eingeführte Schnellfeuergewehr G 36 unter die "Lupe" genommen. Die Handhabung mit dem Maschinengewehr MG 3 erläuterte die beiden Hauptgefreiten Claußen und Kraus von der RK Bad Staffelstein. Wie man fach- und sachgerecht mit der Maschinenpistole (Uzzi) und der Pistole P 8 umgeht, wurde an der Station 3 durch Ofw Förtsch, Uffz Grünbeck und StUffz Köstner aufgefrischt. Dass auch die Kommunikation nicht zu kurz kommen darf, zeigte sich an der nächsten Station, hier wurde die Handhabung und Bedienung der Funkgeräte durch Uffz Stegner und HG Hochmut erläutert. "Neuland" zeigte man an den beiden letzten Stationen. Zum einen stellten StUffz Heim und Gefr Schnura die immer wichtiger werdende ABC Schutzausrüstung vor und erläuterten die wichtigsten Sachen der Anwendung.
Einen Interessenschwerpunkt bildete auch die ferngesteuerte Panzerabwehrrakete Milan, welche von SFw Schmidt und PG Wunder vorgestellt wurden. In Verbindung mit einer Wärmebildkamera kann dieses kostenträchtige Gerät auch gut in der Nacht eingesetzt werden. Waffen und Material wurden nach strengen Vorschriften von SFw Schmidt aus Ebern bereitgestellt. Der dienstaufsichtführende Hauptmann Kleinhenz vom Panzeraufklärungspataillon Ebern konnte sich davon überzeugen, dass die Ausbilder entsprechend den Vorschriften arbeiteten und dass sich die ausrichtende SRK Nordhalben viel Mühe gegeben hat die Ausbildung auch in diesem Jahr wieder interessant zu gestalten. Während der Ausbildung bestand auch für Besucher die Möglichkeit den Reservisten über die Schulter zu schauen.
Dazu gab der Organisator der Veranstaltung Bernd Radlo fachkundige Auskünfte, welcher auch der Gemeinde für die Bereitstellung der Nordwaldhalle dankte. 2. Bürgermeister Michael Wunder sagte dem Reservistenverband, vertreten durch Kreisorganisationsleiter Oberstleutnant Harald Zeng aus Kulmbach weitere Unterstützung zu. (mw)

Die Reservisten nahmen auch in diesem Jahr an einer Fortbildungsmaßnahme in der Nordhalbener Nordwaldhalle teil. An verschiedenen Stationen wurden dabei die ehemaligen Soldaten in Theorie und in der Praxis ausgebildet. Foto: Michael Wunder

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