Tschirn: Mit der Erstellung einer Osterkrone, ließ man in Tschirn eine alte Tradition wieder aufleben. Nachdem dies über Jahre vom Frankenwaldverein durchgeführt wurde und es diesem seit einigen Jahren nicht mehr gibt, wurde auch kein Osterschmuck mehr aufgestellt. Den Anwohnern, allen voran Regina Reißig fehlte seitdem zur Osterzeit etwas am Dorfbrunnen "im Park". Bereits im vergangenen Jahr stellte man Überlegungen an, wie man dies zur Osterzeit wieder etwas freundlicher gestalten kann. Auf Initiative der Anwohnerinnen begann man deshalb in Eigenregie mit der Erstellung der Osterkrone und des Osterkranzes. Als Vorteil erwies sich dabei die "Grundausrüstung", welche vom Frankenwaldverein übernommen werden konnte. An mehreren Abenden machte man sich in der Garage der Organisatorin Regina Reißig ans Werk und fertigte die Osterkrone mit zugehörigen Befestigungen und dem Kranz. Während die Gemeinde Tschirn die Materialien stellte, war auch der ehemalige stellvertretende Obmann Reiner Alber bereit den Kranz zu binden. Bei nasskaltem Wetter konnten die Frauen am vergangenen Freitag in Zusammenarbeit mit einigen freiwilligen Helfern die Osterkrone am Dorfbrunnen erstellen. Binnen kürzester Zeit war das gut durchdachte Werk aufgestellt und ragte aus der "weißen Bracht" heraus. Bürgermeister Peter Klinger, der selbst mit Hand anlegte, dankte anschließend den Frauen für ihr gemeinschaftliches Engagement, womit wiederum ein "Schmuckstück" in der Gemeinde entstanden sei. Er erwähnte dabei auch einen weiteren Osterschmuck, welcher auch in Eigeninitiative im "oberen Dorf" errichtet wird. mw
Frauen aus Tschirn haben die Eigeninitiative ergriffen und mit der Osterkrone eine alte Tradition wieder aufleben lassen. Beim Aufstellen wurden sie von einigen freiwilligen Helfern der Gemeinde, darunter auch Bürgermeister Peter Klinger, unterstützt. Foto: Michael Wunder