Nordhalben: Seit 30 Jahren sind die Frauen der KAB Handarbeitsgruppe mit Nadel, Faden und viel Herz dabei. Seit dieser Zeit wird unter der Leitung von Ilse Dauer bei den Gruppenarbeiten nicht nur gestrickt und gehäkelt sondern vor allem Gutes getan. Pfarrer Richard Reis lobte im Gottesdienst der KAB dessen Frauen für ihr Engagement. Unzählich viele Stunden wurden investiert, Tonnen an Material verarbeitet und der Ertrag kam immer einen guten Zweck zu gute. Er sprach den Damen Respekt und Anerkennung sowie ein herzliches Vergelt`s Gott aus. Dabei sei die Arbeit immer im “stillen Kämmerlein” ohne großes Aufsehens erledigt worden. Der Pfarrer dankte für den langen Zeitraum in dem sich die Frauen mit Zeit, Ideen und handwerklichen Geschick eingebracht haben. Was vor drei Jahrzehnten als kleine Runde von Frauen begann, hat sich über die Jahre zu einer festen Gemeinschaft entwickelt, die mit viel Kreativität und Engagement Handarbeiten herstellt, diese verkauft und den Erlös für gemeindliche und kirchliche Zwecke spendet. Kirchenpfleger Markus Pötzl dankte im Namen der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats für die starke Leitung. Als Betrag nannte er 22.000 Euro, welche in diesem Zeitraum allein für Kirche und Marienkapelle gespendet wurden. Neben dem sozialen Aspekt steht für die Frauen auch die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Beim gemeinsamen Handarbeiten wird nicht nur kreativ gearbeitet, sondern aus erzählt, gelacht und gegenseitig unterstützt. Die regelmäßigen Treffen sind für viele Teilnehmerinnen zu einem festen Bestandteil ihre Alltags geworden. Mit Nadel, Faden und Wolle soll es auch in den nächsten Jahren weitergehen, um mit den Einnahmen einen weiteren Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten.

Pfarrer Richard Reis und Kirchenpfleger Markus Pötzl dankten den Frauen der KAB Handarbeitsgruppe für ihr über 30 Jahre hinweg geleistetes Engagement. Foto: Michael Wunder