Mit seinem Aufbruch am 11. September vergangenen Jahres von seiner Heimatgemeinde Nordhalben auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, den er in 124 Tagesetappen bewältigte, wollte Manfred Köstner zur Finanzierung der Renovierung der Marienkapelle in Nordhalben beitragen. Dieses Ziel hat er, wie auch die Ankunft heute gegen Mittag, erreicht. Bisher sind bereits mehr als 4.000 Euro im Rahmen der mit dem Jakobsweg verbundenen Spendenaktion zusammengekommen. Er hoffte, dass diejenigen ihre Zusage noch einhalten, indem sie spenden, wenn er in Santiago de Compostela angekommen ist. Nach der Ankunft teilte er gleich mit, dass er froh sein diesen Weg gegangen zu sein. „Es tut gut, einmal nahezu alles hinter sich zu lassen und etwas völlig anderes zu wagen. Große Ziele setzten ungeahnte Energie frei“, sagte er. Er durfte auf dieser Reise Menschen aus vielen verschiedenen Länder kennenlernen. Es gab Zeit für Gespräche und Austausch. Auf den Strecken, welche Manfred Köstner allein unterwegs war gab es reichlich Gelegenheit zum Nachdenken. Er machte die Erfahrung, dass es etwas besonders sei Länder zu Fuß zu durchqueren. Auf einer Pilgerreise werden die kleine Freuden des Weges oft zum großen Glück. Er dankte nach der Ankunft allen, die ihm unterstützt haben, besonders natürlich seine Familie, Weggefährten und den vielen gastfreundlichen Menschen, in den Herbergen, welche eine Unterkunft ermöglicht haben. Wer mehr über die Reise erfahren möchte, hat dazu am 22. November um 14.30 Uhr bei der KAB Pressig die Möglichkeit. Der Vortrag steht unter den Titel: „Mit Gott und der Welt unterwegs“.
Wer die Renovierung der Marienkapelle noch unterstützen möchte kann dies mit einer Spende über die Sparkasse Kulmbach-Kronach IBAN: DE56 7715 0000 0102 1862 84 für die Stiftung Heimat Nordhalben mit den Verwendungszeck Spende Jakobsweg tun.

Manfred Köstner ist heute gegen Mittag in Santiago de Compostela eingetroffen. Am gleichen Abend gab es in Nordhalben das Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Veitshöchheim. Foto: Privat