Nordhalben: Der Gartenbauverein lässt das örtliche Denkmal in neuem Glanz erstrahlen – feierliche Segnung durch Pfarrer Reis. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt das örtliche Kriegerdenkmal wieder in neuem Glanz. Dank des engagierten Einsatzes des örtlichen Gartenbauvereins konnte das Denkmal, das an die Gefallenen und Vermissten der vergangenen Kriege erinnert, wieder würdig hergerichtet werden. Anlässlich des Abschlusses der Arbeiten fand die feierliche Wiedersegnung des Kriegerdenkmals mit Pfarrer Reis statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger versammelten sich vor Ort, um diesem besonderen Anlass beizuwohnen. Für einen würdigen und festlichen Rahmen sorgte die Musikkapelle mit ihren musikalischen Beiträgen. Pfarrer Reis hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Erinnerns und Gedenkens hervor. Das Kriegerdenkmal sei nicht nur ein Ort der Erinnerung an die Opfer vergangener Kriege, sondern mahne zugleich zu Frieden, Zusammenhalt und Menschlichkeit. Im herrlich geschmückten Jugendheim sorgte der Gartenbauverein mit Kaffee und Kuchen für einen entsprechend kurzweiligen Nachmittag. Der Vorsitzende des Gartenbauvereins Horst Graf, wie Bürgermeister Michael Wunder betonten in ihren Reden die Bedeutung des Kriegerdenkmals für die gesamte Gemeinde. Das Kriegerdenkmal sei mehr als ein Steinbauwerk mit einem Adler und Schiefertafeln mit Namen. Es steht mitten im Ort und gehört seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich zum Ortsbild von Nordhalben. Es prägt die Ortsmitte, gegenüber von Kirche und der schönen Brunnenanlage und ist ein fester Bestandteil von Nordhalben. Vorsitzender Horst Graf ging auf die Baumaßnahme von Beginn mit der Entfernung der Rosen bis hin zum neuverlegen der Bodenplatten ein. Neben zahlreichen Spenden habe der Verein aus seiner Kasse rund 4.500 Euro investiert. Bürgermeister Michael Wunder dankte dem Gartenbauverein unter deren Leitung die Renovierung angestoßen, organisiert und begleitet wurde. Wie er sagte, sei es schön, dass sich der Verein nicht nur um die Gärten und öffentlichen Anlagen mit der Ortsverschönerung kümmert, sondern sich auch für den Erhalt der Geschichte einsetzt. Der Bürgermeister sprach dabei auch das Gemeindewappen am Nordwaldmarkt, wie die Sanierung der Kapelle an der Lobensteiner Straße an. Mit der Sanierung des Kriegerdenkmals habe man ein weiteres positives Zeichen gesetzt.

Ein Denkmal zu erhalten bedeutet deshalb auch, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Bürgermeister Michael Wunder

Sein Dank galt deshalb allen, die sich an den Arbeiten beteiligt haben oder durch Material oder Geldspenden einen Beitrag für die Sanierung geleistet haben. Wie er sagte, solle das Kriegerdenkmal einen festen Platz in der Gemeinde behalten und als Zeichen des Erinnerns, der Dankbarkeit und Verpflichtung zum Frieden dienen. Der zweite Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Nordhalben Thomas Neubauer überreichte eine Spende an den Gartenbauverein.

Pfarrer Reis segnete nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das neu gestaltete Kriegerdenkmal im Beisein vieler Gäste. Foto: Michael Wunder