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Alfred Lunk zeigte mit Musikschülern das bisher Erlernte

Nordhalben: Zum mittlerweile fünften Vorspielnachmittag hatte die Musikschule Alfred Lunk ins Nordhalbener Jugendheim eingeladen, und die zahlreichen Besucher bekamen von seinen Schülerinnen und Schülern ein buntes und anspruchsvolles Programm geboten.

Den musikalischen Reigen eröffnete Danielle Wachter aus Nordhalben am Klavier mit den Stücken „500 Miles“ und „Trumpet Voluntary“, die sie sicher und fehlerfrei vortrug. Kräftiger Applaus war der Lohn für ihren ersten öffentlichen Auftritt. Ihr folgte Pauline Ruf, ebenfalls aus Nordhalben. Sie erfreute die Zuhörer mit „Für Eileen“ von M. Schmitz sowie der „Kleinen Serenade“ von Joseph Haydn. Einen Klassiker der Klavierliteratur, nämlich „ Für Elise“ von Ludwig van Beethoven, hatte sich Dominik Doege aus Geroldsgrün ausgesucht. Dieses Stück enthält durchaus technische Schwierigkeiten, aber Dominik beherrschte die Tasten souverän. Nun begab sich Fabian Tatai aus Helmbrechts an sein Keyboard. Im rockigen Stil und mit sattem Sound spielte er den ABBA - Hit „ Mamma Mia“ und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei seinem Publikum. Pauline Stosch aus Silberstein sorgte nun mit Ihrem „Tanz aus Jamaica“ am Klavier ebenfalls für Rhythmus, um anschließend mit Ihrer Freundin Luisa Oelschlegel das Lied „ Ich mag dich“ zu singen. Für dieses Stück, das die beide Mädchen selbst komponiert und getextet haben, gab es natürlich großen Applaus! Ein junges Talent an der Querflöte durfte nun sein Können zeigen. Anne Roßner aus Selbitz spielte zunächst „Schön ist es, auf der Welt zu sein“ und im Anschluss, gemeinsam mit Ihrem Lehrer, ein „ Allegro“ von W. A. Mozart. Nach erst einem Jahr Unterricht zeigt sie bereits große tonliche Sicherheit, was das kundige Publikum zu honorieren wusste. Mit einem Trio ging es weiter im Programm: Annika Schwämmlein aus Beikheim und Alfred Lunk (beide an der Flöte) sowie Saskia Bauer (Beikheim) am Klavier intonierten mit viel Gefühl das bekannte „Greensleeves“. Nun durfte Vanessa Oelschlegel aus Döbra (Klavier) ihr Können zeigen. Den berühmten „Valse“ von Frederic Chopin, mit einigen technischen Finessen ausgestattet, trug sie gefühlvoll und mit sehr guter Dynamik vor. Alina Buchta aus Helmbrechts brachte im Anschluss gemeinsam mit ihrem Lehrer das vierhändige Klavierstück „ Die versteinerte Rose“ und als Solostück das „Lied des Windes“ zu Gehör. Bereits zum zweiten Mal dabei, bezauberte sie auch diesmal durch ihr gefühlvolles Spiel. Mit dem Frühlingslied „ Alle Vögel sind schon da“ geleitete nun Niklas Zartmann aus Geroldsgrün sein Publikum in die Pause. Nach einer kleinen Stärkung freute man sich nun auf den zweiten Teil, den Markus Kübrich aus Nordhalben am Klavier eröffnen durfte. Bei dem bekannten „Pink Panther“ und dem vierhändig vorgetragenen „Greetings to Pepe“ zeigte er keinerlei Unsicherheiten, dafür aber viel rhythmisches Verständnis! Alexander Doege, ebenfalls Klavier, begab sich nun in die Welt der Klassik und intonierte den dramatisch beginnenden Eingangssatz der 5. Sinfonie von L. v. Beethoven, der aber auch gefühlvolle und ruhige Teile enthält. Beides meisterte er sicher und ohne Nervosität. Nun durfte Nora Tatai aus Helmbrechts ans Instrument und musste gleich improvisieren: Das Keyboard streikte, und Nora musste ihre Stücke „Regenspiel“ und „Simple Serenade 1“ am Piano spielen. Sie ließ sich trotz des ungewohnten Spielgefühls nicht aus der Ruhe bringen und brachte beide Stücke sicher über die Bühne! Hanna Stosch (Klavier) aus Silberstein bewies anschließend mit dem vierhändigen Reggae viel Rhythmusgefühl, beließ es aber nicht beim Klavierspiel: gemeinsam mit Lilly Zahn, ebenfalls aus Silberstein, sangen sie im Duett das zweite selbstkomponierte Stück an diesem Nachmittag mit dem Titel „Dreams of Love“. Erstaunt über soviel Kreativität, spendete das Publikum herzlichen Applaus! Lilly Zahn durfte ihr Talent am Klavier natürlich auch noch beweisen, und zwar mit der „Simple Serenade 2“.Katharina Zeh aus Lerchenhügel, bereits ein halber „Bühnenprofi“, begeisterte nun gesanglich ihr Publikum: Im Duett mit ihrem Musiklehrer kamen die Klassiker „Streets of London“ und „Hallelujah“ von L. Cohen zu Gehör. Begleitet wurden sie dabei am Piano von Philipp Zartmann aus Geroldsgrün, der die beiden Stücke für Klavier selbst arrangierte! Katharina verzauberte noch einmal mit ihrer Stimme: Mit „My heart will go on“ aus dem Film Titanic lies sie die Zuhörer dahin schmelzen, um im Anschluss noch „A river flows in you“ am Klavier zum Besten zu geben. Ein weiteres Highlight am Piano ließ Saskia Bauer folgen: Die Titelmelodie aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ spielte sie in jeder Hinsicht perfekt und hinterließ ein staunendes Publikum! Nun neigte sich der bunte Nachmittag bereits langsam seinem Ende zu, vorher ließen aber Annika Schwämmlein und Alfred Lunk noch einmal aufhorchen, und zwar mit dem begeisternden „Music“ von John Miles, bei dem die Gesangsstimme durch die beiden Querflöten ersetzt wurden. Niklas Zartmann am Klavier durfte den Schlusspunkt setzen: Mit den „Irischen Segenswünschen“, die er wunderschön vortrug, wurde das begeisterte Publikum verabschiedet. Alfred Lunk bedankte sich zum Abschluss bei seinen Schülerinnen und Schülern für Ihre Mühe und Ihre Darbietungen, sowie bei seinen zahlreichen Helfern im Hintergrund und betonte, dass der nächste Vorspielnachmittag mit Sicherheit nicht sehr lange auf sich warten lässt.

2011 - Vorspielnachmittag Alred Lunk (29.05.11)

Die Musikschüler mit ihren Lehrer Alfred Lunk (2 v.r.). Foto: Musikschule