Führungswechsel bei den Jungfischern

Nordhalben: Einen Wechsel gab es an der Spitze der Jugendgruppe des Sportfischereinvereins Nordhalben. Der langjährige Jugendleiter Karl Heinz Schinzel übergab nach zwölf jähriger Tätigkeit das Amt in jüngere Hände. In der Jahreshauptversammlung wählte der Nachwuchs des Sportfischereivereins Johannes Scherbel zum neuen Jugendleiter. Er gehört damit nach Satzung auch dem Vorstand des Sportfischereivereins Nordhalben an.
Auch der stellvertretende Jugendleiter Alfred Fickert stellte sich nach zehn jähriger Tätigkeit nicht mehr zur Wahl und wurde durch Kai Witurka abgelöst. Karl Heinz Schinzel konnte zu seiner letzten Jahreshauptversammlung, welche im Gasthaus Lautenschläger stattfand, neben den Jugendlichen auch die beiden Vertreter des Hauptvereins Reinhard Wolf und Herbert Keim begrüßen. Er berichtete von insgesamt 35 Veranstaltungen, welche mit dem Nachwuchs durchgeführt wurde. Die Palette der Tätigkeiten war dabei wieder weit zerstreut. An vier Samstagen fertigte man wieder Nistkästen, im vergangenen Jahr speziell für Mauersegler. Es stand auch wieder ein Film- und Diaabend auf dem Programm. In den Wintermonaten besuchte man verschiedene Hallenbäder, so Schinzel. Auch unternahm man zwei Fahrradtouren mit den Kindern. Verschiedene Preisfischen fanden ebenso guten Anklang wie die Pokalfischen und die Ermittlung des Jungfischerkönigs, dabei war man an den unterschiedlichsten Gewässern vertreten. Zu den Aktivitäten zählte auch eine Fackelwanderung. Am Ferienprogramm der Gemeinde beteiligte man sich mit einem Malwettbewerb, der 36 Kinder anzog und einer Pilzwanderung an der sich 38 Kinder beteiligten. Künftig wird auch das Problem mit der Unterbringung für den Nachwuchs anders geregelt, führten die beiden neuen Jugendleiter aus. Die theoretischen Unterrichte und Veranstaltungen, welche einer Räumlichkeit bedürfen, finden im Unterrichtsraum der Feuerwehr statt. Auch haben die beiden "neuen" bereits ein attraktives Jahresprogramm erarbeitet und dem Nachwuchs vorgelegt. Darin finden sich eine ganze Reihe von praktischen Angelübungen wieder. Zuvor zog Karl Heinz Schinzel nochmals eine Bilanz der letzten zwölf Jahre. Unzählige Nistkästen wurden angefertigt und der Natur überlassen. Wanderungen mit unterschiedlichen Zielen wurden durchgeführt, so Schinzel. Ausgezahlt haben sich die Aktionen "Saubere Landschaft" und die Bachsäuberungsaktionen. Besonders im "Rosenbaumbach", früher auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gelegen, machten sich zwischenzeitlich die Arbeiten bemerkbar. Immer mehr Jungfische finden dort eine "neue Heimat", so Schinzel in seinem Rückblick. Auch die Gewässeruntersuchungen brachten immer gute Ergebnisse und Aufschlüsse über die Beschaffenheit der Fischgewässer. Immer wieder stießen die Radtouren, die Zeltlager, die Hallenbadbesuche und die Filmvorträge auch zahlreiche Interessierte. Es sei, so Schinzel, nicht immer leicht gewesen "alle unter ein Dach zu bekommen", durch die Altersstufe von sieben bis 18 Jahren sei dies noch erschwert worden. Es habe ihm aber immer Spaß gemacht mit der Jugend zu arbeiten und werde diese auch weiterhin nach Möglichkeit unterstützen. Die Unterstützung des Hauptvereins versprachen Kassier Reinhard Wolf und Schriftführer Herbert Keim, welche die beiden verhinderten Vorsitzenden Dieter Radlo und Gerhard Hagen vertraten. (mw)

Nach zwölf Jahren an der Spitze des Jungfischereivereins Nordhalben stellte sich Karl Heinz Schinzel (links) und ebenso sein langjähriger Stellvertreter Alfred Fickert (daneben) nicht mehr zur Wahl. Das "Erbe" traten Johannes Scherbel als neuer Jugendleiter und Kai Witurka als sein Stellvertreter an. Foto: Michael Wunder

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