Keine wesentlichen Änderungen bei der Neuwahl der FU Nordhalben

Nordhalben: Das vergangene Jahr sei von den verschiedenen Wahlen geprägt gewesen und habe für die Kandidaten der Union gute Ergebnisse in Nordhalben gebracht, stellte die Vorsitzende der Frauenunion Elisabeth Wunder in der Jahreshauptversammlung fest. Bei der Gemeinderatswahl habe sich eine junge Mannschaft der CSU durchsetzen können und Bürgermeister Josef Daum konnte mit einem guten Ergebnis seinen Bürgermeistersessel verteidigen. Auch bei der Bundestagswahl im Herbst konnte die Union wie auch der Direktkandidat Hans Michelbach ein gutes Ergebnis erzielen, leider verpaßte man die Mehrheit knapp und man konnte noch keinen Regierungswechsel erreichen, so die Vorsitzende.
Im letzten Jahr haben die Frauen ihren geplanten Tagesausflug durchgeführt. Ein Gottesdienst galt den verstorbenen Mitgliedern. Zu mehreren Einsätzen war man in der Nordwaldhalle, um die Besucher mit Kaffee und Kuchen zu verwöhnen. Für 25 jährige Mitgliedschaft wäre Lene Ströhlein zu ehren gewesen, welche sich aber für die Versammlung entschuldigte, die Auszeichnung wird deshalb nachgeholt. Elisabeth Wunder nannte die Mitgliederstärke mit 32 Frauen. Vor dem Rückblick der Vorsitzenden verlas Mathilde Wunder das Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung. Geordnete Finanzen legte Martina Simon dar. Die Kassenprüfer Sigrid Zimmermann und Irene Vogel bescheinigten eine tadellose Arbeit, die Entlastung erfolgte einstimmig. Kaum Veränderungen brachten die durchgeführten Neuwahlen. So bleibt Elisabeth Wunder auch in den nächsten zwei Jahren Vorsitzende, ihr zur Seite stehen als Stellvertreter Grete Letsch und Marianne Wunder. Schriftführerin bleibt Mathilde Wunder und die Kasse wird weiterhin von Martina Simon geführt. Den Vorstand vervollständigen die Mitglieder Hertha Müller, Annemarie Scherbel, Lotte Daum, Gretel Wunder und Eva Kübrich. Als Kassenprüfer fungieren auch künftig Sigrid Zimmermann und Irene Vogel. Als Delegierte für die Kreisversammlung wurden Martina Simon, Elisabeth Wunder, Grete Letsch und Mathilde Wunder gewählt. Ihre Vertreterinnen sind Gretel Wunder, Walburga Franz, Ottilie Kübrich und Sieglinde Hellgoth. Die FU Kreisvorsitzende Mathilde Hutzl, welche wie die Ehrenkreisvorsitzende Gerda Jörg der Versammlung beiwohnte, dankte für die durchgeführten Aktionen im Ortsverband Nordhalben. Im nächsten Jahr könne die FU Nordhalben ihr 30 jähriges Bestehen feiern, sagte die Kreisvorsitzende. Bei der Bundestagswahl habe sich Hans Michelbach als aktiver und fleißiger Wahlkämpfer gezeigt und das Direktmandat für die CSU zurückerobert. Seine Aktivitäten für die Bürger und die gesamte Region haben nicht nachgelassen. Auch für die bevorstehende Landtags- und Bezirkstagwahl sei man bestens gerüstet. Neben dem jungen Direktkandidaten Christian Meißner stehen mit Staatsminister Werner Schnappauf als Listenführer und Heinz Hausmann zwei erfahrene Politiker zur Wahl. Auch bei der Bezirkstagswahl stelle man neben den erfahrenen Reinhard Leutner mit Jürgen Baumgärtner einen jungen und aktiven Bewerber zur Wahl. Erfreut zeigte sich die Kreisvorsitzende von den guten Plätzen der Frauen auf den jeweiligen Listen. So könne die Bezirksvorsitzende Gudrun Brendl Fischer auf Platz 2 der Landtagsliste und Elke Protzmann aus Coburg als Nachfolgerin von Marta Schaller, ebenfalls auf Platz 2 der Bezirkstagsliste mit hervorragenden Plätzen antreten. Bürgermeister Josef Daum sagte, dass die Frauen mit vollen Herzen bei der Sache seien, was auch der sehr gute Besuch der Hauptversammlung beweise. Das gemeindliche Geschehen sei von der katastrophalen Entwicklung geprägt. Im ersten Entwurf des Haushalts fehlen 1,2 Millionen Euro, welche nur durch Darlehen zu decken sind. In den vergangenen Jahren sind bei einem Haushalt mit etwa 2,5 Millionen Euro rund 500 000 Euro an laufenden Einnahmen weggebrochen, was nicht aufzufangen ist, so Daum. Die "große Politik" hat kläglich versagt, sagte der Bürgermeister, vom Versprechen des Kanzlers die Kommunen zu entlasten habe man bisher nichts gemerkt. Es müsse schnellstens Freiraum für die Kommunen geschaffen werden. Investitionsprogramme können derzeit wenig hilfreich sein, weil man längst nicht mehr in der Lage ist zu investieren. Der Bürgermeister bedauerte, dass trotz zugesagter Bereitschaft der Bevölkerung und der Firmen das Naturbad in diesem Jahr nicht verwirklicht werden kann und vorerst zurückgestellt wird, um die weitere Entwicklung abzuwarten. Für die gute Zusammenarbeit mit dem
CSU Ortsverband dankte deren Vorsitzender Michael Wunder. Er warb für das Projekt "Lebensqualität durch Nähe" und die 850 Jahrfeier der Gemeinde, wo Rudolf Ruf dankenswerter weise die Organisation übernommen hat. Die Glückwünsche der Jungen Union überbrachte Harald Wunder und versprach gleichzeitig die weitere Unterstützung der Frauen. (mw)

Neuwahlen standen bei der Frauenunion Nordhalben an. Das Bild zeigt v.l. Ehrenkreisvorsitzende Gerda Jörg, Bürgermeister Josef Daum, Kreisvorsitzende Mathilde Hutzl, 2. Vorsitzende Marianne Wunder, 1. Vorsitzende Elisabeth Wunder, Schriftführerin Mathilde Wunder, Schatzmeisterin Martina Simon und 2. Vorsitzende Grete Letsch. Foto: Michael Wunder

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