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Kreisverkehr bei Nordhalben für den Verkehr freigegeben

Nordhalben: Im Beisein zahlreicher Ehrengäste fand heute Vormittag die offizielle Verkehrsfreigabe des Kreisverkehrs nördlich von Nordhalben statt. Der Dank vom Baudirektor Heinrich Schmidt vom Staatlichen Bauamt Bamberg galt dabei in erster Linie den Grundstückseigentümern, welche durch die Abtretung von Grund und Boden die rasche Realisierung der Maßnahme ermöglichten. Wie er weiter sagte, sei die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt gewesen, welcher auch durch verkehrsregende Maßnahmen nicht zu entschärfen war. Es habe sich deshalb angeboten an der Stelle, wo zwei gleichrangige Staatsstraßen zusammentreffen, einen Kreisverkehr einzurichten. Die bisherigen Erfahrungen mit Kreisverkehren – in Bayern gibt es rund 500 Stück – seien bei geeigneten Fällen sehr Positiv, sagte Schmidt. Im Kreisverkehr sei, neben einer höheren Verkehrssicherheit, auch ein besserer Verkehrsablauf und somit reduzierter Schadstoffausstoß zu verzeichnen. Nach der Aufnahme in das Programm „Sichere Landstraße“ der Bayerischen Straßenbauverwaltung vor fast genau zwei Jahren konnte die Maßnahme zügig vorangebracht werden. Die rasche Umsetzung der rund 800.000 Euro teueren Maßnahme war deshalb möglich, weil die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag in diesem Jahr zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt hat. Mit der Maßnahme, welche den Umbau der Kreuzung zum Kreisverkehr mit 40 Metern Durchmessern umfasst, wurde auch die Anbindung verbessert. Die Straßenäste im Anschluss an den Kreisel wurden auf einer Länge von insgesamt einen Kilometer in ihrer Linienführung verbessert. Damit soll die Erkenn- und Begriffbarkeit des neuen Kreisverkehrs im Streckenzug möglichst optimal zur Geltung kommen. Der Baudirektor dankte allen am Bau beteiligten für die geleistete Arbeit. Landrat Oswald Marr sprach in seinen kurzen Grußwort von einen erfreulichen Tag für die Verkehrsteilnehmer. Nach einer gewissen „Einspielzeit“ wird der Verkehr dort flüssig laufen, sagte der Landrat. Sein Dank galt den örtlichen Abgeordneten für die Eröffnung des „Sondertopfes“, damit diese weitreichende Maßnahme schnell umgesetzt werden konnte. Auf die vorangegangenen Unfälle mit Todesfolgen verwies Bürgermeister Josef Daum. Er bezeichnete die durchgeführte Maßnahme als „Teilschritt“, der Verkehrsverbesserung in der Gegend. Gerade auf der Umgehungsstraße zwischen Nordhalben und Mauthaus seien weitere Schritte notwendig, um nach dem Beseitigen der Engstellen speziell den Schwerlastverkehr aus der Ortschaft zu bringen. mw


Der zehnte Kreisverkehr wurde im Beisein vieler Ehrengäste nördlich von Nordhalben offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Michael Wunder